Klaus

Schon weit vor der Zedit mit Riesenschnauzern hatte Klaus ein Hobby, das ihn in vollem Maße einnahm: die Musik. So bekam er irgendwann eine akustische Gitarre geschenkt, mit der er allen den letzten Nerv raubte. Suchte man ihn, dann hörte man ihn und fand ihn auf seinem Zimmer.

Später war dann der ganze Stolz die erste elektrische Gitarre zu Weihnachten: 3 Tonabnehmer, 180 DM aus dem Otto-Katalog, für uns damals viel Geld. Dann wurde ich von einem Bekannten mit zur Probe zu einer der angesagtesten Bands mitgenommen. Die Jungs spielten damals schon Fender-Gitarren, das Stück für 2.500 DM und mehr. Das war schon damals eine andere Welt. Aber ich sagte mir: irgendwann hast du auch solche Teile - doch einen Schritt nach dem anderen.

Klaus begann seine musikalische Laufbahn 1970 bei den "New Kings" aus Aldenhoven. Als er 1972 zur Bundeswehr gezogen  wurde, musste er diese Truppe verlassen, mit der er viele Anfangserfolge verbuchen konnte. 1973 nach der Bundeswehrzeit stieg er bei einem Trio, den "Valentinos" aus Merkstein ein. Dieses Trio war sehr viel auf  kleineren Veranstaltungen zu finden.

Klaus reizten aber die größeren Besetzungen. So richtig angefangen hat dann alles 1976. Da gründete ich meine erste eigene Band, die Teddies. Außer dem Drummer Dieter war der Name Garant für unsere Figuren. Hier begann eigentlich auch die musikalische Weiterentwicklung. Neben der Gitarrre beschäftigte er sich jetzt auch mit dem Bass, mit den Drums und später auch mit dem Saxophon. Die Zugposaune, die er anfangs auch noch einsetzte, wurde aber vernachlässigt und später nicht mehr geblasen. Sie hängt heute, genau wie die erste elektrische Gitarre als Souvenir im Partykeller an der Wand. Hier einige Bilder aus dieser Zeit:

hier zu sehen die erste Fender Jazzmaster in weiß

Die Teddies 1978 beim Schützenfest St. Thekla in Merkstein; links Fender Jazzmaster in sunburst, Mitte Fender Precision-Bass in sunburst und rechts Saxophon Selmer Paris VI

Die Band wurde weit über die Grenzen hinaus bekannt. Als Bassist Hartmut leider viel zu früh verstarb, löste die Truppe sich auf.

Das Sammeln von Fendergitarren wurde zur Leidenschaft. Aus Platzgründen habe ich sie damals schweren Herzens verkauft. Bevor sie aber das Haus verließen, habe ich Volker auf einen Stuhl gesetzt und die, die noch da waren, fotografiert und Bilder der anderen hinzugefügt:


Irgendwann wurde es musikalisch etwas ruhiger (aber nur vorübergehend). Nachdem wir in Welz ein Haus gbaut hatten, entstand der Kontakt zu den dörflichen Karnevalisten. Auf den Sitzungen, die nur von eigenen Kräften aus dem Dorf unentgeltlich gestltet wurden, stieg Klaus als Musiker und Sitzungspräsident ohne Elferrat mit ein. Als es an Programmpunkten fehlte, wurde das Trio "die Eierdöppchen" mit Toni und Achim auf die Bühne gestellt. Noch nicht genug: na gut, dann geh ich eben auch in die Bütt.


Es dauerte nicht lange, bis Klaus sich mit 2 Kollegen zur Kölschband "De Pappnasen" zusammentat und von da an die Sitzungen im Kölner Revier bereiste. Die Band spielte ausschließlich eigene Sachen, selbst komponiert, getextet und arrangiert, keine gecoverten Stücke der bekannten kölschen Bands. So wurden wir dann auch in die Höhle der Löwen eingeladen und spielten beim Festkomitee Kölner Karneval. Ebenso haben wir uns immer auf die Openair-Veranstaltungen auf dem Rathausvorplatz in Neuss gefreut.

Hier und da wurde Klaus auch als Moderator verschiedener Veranstaltungen eingesetzt, z. B. bei Gaby Baginski oder der RWE-Orchester. Auf dem Brauereifest in Welz waren die Räuber bei uns zu Gast, damals noch mit dem unvergessenen Nobby Campmann.


Heute spielt Klaus nur noch im Keller und hat sich dazu häuslich eingerichtet. Weil man sich ja sonst nichts gönnt, hat er seine komplette Anlage auf Funk umgestellt.

  

Hier ein Auszug aus dem zur Zeit benutzten Equipment:

Das fängt beim Mikro an mit einem Shure Beta 58 mit einer EUT-14-Anlage.

Für die gleiche Funkfrequenz gibts einen Taschensender, um ein Shure Headset WCM 16 zu betreiben.

Für die E-Gitarre und die Ovation-Acoustic gibt es ebenfalls 2 unabhängig voneinander betriebene Shure EUT 14-Anlagen. 

Das Saxophon wird über ein Shure Beta 98 H/C mit einer weiteren EUT 14-Anlage abgenommen.

Damit auch alles gemischt werden kann, gibts ein Behringer 12-Kanal-Mischpult mit eingebautem Effekt. 

Hinter das Mischpult wurden 2 Aktivboxen RCF 415 A mit jeweils 400 Watt sinus gehangen. 

Eine QSC 2450-Endstufe mit 2x750 Watt sinus steht zur Reserve bereit, sollten die Aktivboxen ausfallen. 

Für den Begleitsound habe ich mir ein Keyboard Yamaha PSR 8000 gegönnt. 

Neu dazugekommen und zur Zeit noch in der Erprobung sind ein Stagg-Es-Alt Saxophon sowie eine Stagg-Querflöte. 

Die Gitarren können ebenfalls noch über einen Fender Concert gespielt werden. 

Der Bass wird ebenfalls über diesen Fender gespielt, weil ich für den kleinen Raum keine große Lautstärke brauche. 

Damit die E-Gitarre auch den Sound erhält, läuft diese über ein Boss GT 6-Effektgerät digital.


Nun noch zum Schluss ein Rundblick in den Partyraum, an deren Wände auch noch Instrumente hängen, die früher mal zum Einsatz gekommen sind.